Aktuelles

Wasserentnahme aus Oberflächengewässern

Die Niedrigwassersituation ist immernoch problematisch. Der etwas nassere und kühlere Witterungsabschnitt zum Augustende kann die Niedrigwasserlage nicht grundlegend ändern. Der Dürreindex der letzten 90 Tage klassifiziert Oberfranken als extrem trocken. Erfahrungsgemäß nimmt in langen Trockenperioden der Nutzungsdruck auf Fließgewässer durch Anlieger und Eigentümer von Gewässergrundstücken zu. Wasserentnahmen zur Bewässerung sind in der aktuellen und zukünftigen Situation durch den Anliegergebrauch aber nicht mehr abgedeckt und daher unzulässig. Allerdings ist das entweder nicht bekannt oder es wird ignoriert. Es besteht (immer noch) das Risiko, dass durch Wasserentnahmen mittels Schlauchleitungen Gewässer dritter Ordnung, teilweise sogar Abschnitte von Gewässern zweiter Ordnung trocken fallen.
Die Regierung von Oberfranken hat uns gebeten, die Gemeinden und Bürger auf die rechtlichen Vorgaben und Voraussetzungen hinzuweisen und ggf. Verstöße konsequent zu ahnden.

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