Zahlen - Daten - Fakten

Die Stadt Rödental

Die Gemeinde Rödental ist am 01. Januar 1971 durch die Zusammenlegung der Orte Einberg, Mönchröden, Oeslau, Kipfendorf, Rothenhof und Unterwohlsbach entstanden.
Das Stadtrecht wurde am 23.9.1988 verliehen.

Fläche des Stadtgebietes: 49,9 km²

Zusammenschluss in zeitlicher Reihenfolge:
  • 1. Januar 1971 Oeslau, Einberg, Mönchröden, Rothenhof, Kipfendorf, Unterwohlsbach
  • 1. Juli 1971 Waldsachsen
  • 1. Januar 1972 Oberwohlsbach
  • 1. Januar 1977 Spittelstein, Blumenrod
  • 1. Mai 1978 Waltersdorf, Mittelberg, Fischbach,Fornbach, Schönstädt, Weißenbrunn v.W.

Die Geschichte des Rödentaler Wappens

Das Wappen der so gebildeten Gemeinde vereint die Wappen der früheren Gemeinden Oeslau, Mönchröden und Einberg.
Im vorderen Feld stehen die drei Rosen der Ritter von Rosenau, die von 1450 - 1600 im Besitz von Oeslau waren, außerdem noch Besitzungen in Unterwohlsbach, Rothenhof und Kipfendorf hatten.
Das hintere Feld zeigt den Krummstab aus dem Wappen des Klosters Mönchröden.
Der Wellenbalken soll an den durch dieses Gebiet fließenden Fluß Röden erinnern.
In der eingeschweiften Spitze ist durch die drei silbernen Monde an das Wappen der Herren von Hanstein erinnert, die über 200 Jahre im Besitz von Einberg waren.

Gewerbeflächen:
Im derzeit gültigen Flächennutzungsplan dargestellte Gewerbe- und Industriefläche:
  • Gewerbefläche 96 ha
  • darunter im Bebauungsplan ausgewiesen 56 ha
  • Industriefläche 21 ha
  • darunter im Bebauungsplan ausgewiesen 21 ha
3 Grundschulen und 1 Mittelschule 

7 Kindergärten mit 500 Plätzen
1 Kinderhort mit 50 Plätzen

Stationäre Alteneinrichtungen mit 250 Plätzen

Einwohner:
I. Wohnsitz
Männer: 6.392
Frauen: 6.749
   II. Wohnsitz
Männer: 211
Frauen: 214

Gesamtanzahl der Einwohner: 13.562

Mitgliedschaften der Stadt Rödental
Die Stadt Rödental ist u. a. Mitglied
der Deutschen Spielzeugstraße e. V.
von Oberfranken Offensiv e. V.

Preisverleihungen
Im Rahmen des Bayerischen Qualitätspreises wurde der Stadt Rödental im Jahre 2002 die Auszeichnung "Wirtschaftsfreundliche Gemeinde" vom Bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Verkehr und Technologie sowie dem Bayerischen Staatsminister des Innern verliehen.

Auszeichnung im Namen der Bayerischen Staatsregierung für die Teilnehmergemeinschaft Flurordnung Weißenbrunn-Fornbach sowie die Stadt Rödental mit dem Staatspreis 2003/2004 durch den Bayerischen Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten zum Ausgleich von Landnutzungsinteressen durch Bodenmanagement für einen Hochwasserspeicher, ein Arten- und Biotopschutzprojekt und die ICE-Neubaustrecke.

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen hat im Februar 2008 der Stadt Rödental, in Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises Coburg, der Arbeiterwohlfahrt - Kreisverband Coburg - und dem Seniorenbeauftragten im Rahmen der Bewerbung "Modellprogramm Innovative Altenhilfekonzepte" den Zuschlag für ein Modellvorhaben im Zusammenhang mit dem Modellvorhaben "Wohnen in allen Lebensphasen - Quartier Schlesierstraße" - gegeben.

Damit ist Rödental eine von 15 berücksichtigten Bewerbungen in ganz Bayern und kann hier wiederum eine "Vorreiterrolle" im Rahmen der Vorgaben "Senioren und Hochbetagte sollen bei uns selbstbestimmt zu Hause leben" einnehmen.
In diesem Zusammenhang erhielt die Stadt Rödental für ihre Seniorenarbeit auch den Förderpreis kommunale Seniorenpolitik 2008.

Weitere Modellprojekte und Auszeichnungen
  • Modell-Entwicklungsmaßnahme Rödental-Mitte mit mehreren Auszeichnungen
  • Baumfreundlichste Gemeinde (Auszeichnung 1984)
  • Bau des Schönstädtspeichers-Froschgrundsee als "innerdeutsche Maßnahme (1983-1986)
  • Mustermaßnahme im Rahmen der Städtebausanierung in dem ehemaligen Wirtschaftsgut der Herzöge von Coburg - Domäne Oeslau - (1985-1988);
  • Auszeichnung mit dem Konrad-Adenauer-Preis 1988
  • Renaturierung der "Röden" mit Radwegenetz (1988-1995)
  • Modellprojekt "Stadtbus Rödental" (1989)
  • Naturnahes Anlegen von Parkanlagen (Auszeichnung des Landesverbandes für Obst- und Gartenbau 1989)
  • Städtepartnerschaft mit Eaton/Ohio USA und Schalkau/Thüringen
  • Ökologischer Ausbau der Röden (1991-2001)
  • Modellvorhaben "Holzhaussiedlung" im Stadtteil Spittelstein (1994)
  • Goldmedaille für den Stadtteil Weißenbrunn vorm Wald im Wettbewerb des Bezirkes Oberfranken "Unser Dorf soll schöner werden / Unser Dorf hat Zukunft" (2010)
  • Bayerischer Gesundheitspreis 2010 (Kassenärztliche Vereinigung Bayern)