Stadt der Keramik und Puppen

Im Zuge der anlaufenden Gebietsreform in Bayern haben sich im Jahr 1971 sechs selbstständige Gemeinden zur Einheitsgemeinde "Rödental" freiwillig zusammengeschlossen. In den folgenden Jahren (1971, 1972, 1977, 1978) schlossen sich weitere Gemeinden an, so dass die heutige Stadt Rödental insgesamt 16 Stadtteile mit über 14.000 Einwohnern zählt. Einige dieser Stadtteile können auf eine bis zu 1000-jährige Geschichte zurückblicken.

Das belegen das frühere herzogliche Schloss Rosenau, in dem der spätere Gemahl der englischen Queen Viktoria, Prinz Albert, geboren wurde, die Orangerie im Park Rosenau mit dem Europäischen Glasmuseum, die Domäne Oeslau und die St.-Johannis-Kirche (ehem. Hofkirche der Queen Victoria).

In Mönchröden zeugen die Gebäude des früheren Benediktiner-Klosters (Abtshaus, Refektorium) von der fast 900-jährigen Vergangenheit. Die ehemalige herzogliche Residenzstadt Coburg (43.000 Einwohner) liegt 7 km entfernt. Im Norden grenzt Rödental unmittelbar an das Bundesland Thüringen.

Über die Bundesstraßen B 4 und B 303 sowie die elektrifizierte Bahnstrecke Lichtenfels - Coburg - Sonneberg ist die Stadt Rödental an die Verkehrsnetze angeschlossen. Von Norden her sind wir über die BAB 73 Erfurt/Suhl/
Schleusingen/Eisfeld/Coburg, Ausfahrt Rödental, zu erreichen. Von Süden her wurde der Autobahnlückenschluss Lichtenfels-Rödental Anfang September 2008 vollzogen.

Die erfolgreiche Entwicklung wurde durch die Verleihung der Stadtrechte durch die Bayerische Staatsregierung am 23. September 1988 dokumentiert. Über 100 Vereine gestalten in den einzelnen Stadtteilen ein reges Gemeinschaftsleben.

Mit einer fleißigen Bürgerschaft, gut fundierten Betrieben, ausgestattet mit allen infrastrukturellen Einrichtungen und hohem Freizeitangebot, gelegen in einer schönen Umgebung mit vielen Naherholungsgebieten, kann die Stadt Rödental in eine lebens- und liebenswerte Zukunft im Herzen Deutschlands blicken.

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