Christuskirche Mönchröden

Die ehemalige Klosterkirche, seit 1971 offiziell „Christuskirche", ist bis auf den heutigen Tag im Eigentum des Freistaates Bayern. Besonders schön im Innern sind das Sterngewölbe des Chors und das einfache, klare Deckengewölbe des Schiffs mit seinen feinen Rippen und Schlusssteinen. Sehenswert ist der Taufstein von 1676. Von der grossen Vergangenheit des Klosters zeugen heute drei Grabplatten im Chorraum. Im Dreißigjährigen Krieg war die Kirche schwer beschädigt worden. Der Coburger Landesherr, Herzog Ernst Friedrich, hat bei der großen Erneuerung 1788 nicht nur das Kirchenschiff verkürzen lassen, sondern durch den Einbau zweigeschossiger Emporen und vermutlich durch die Entfernung aller Maßwerke der Fenster dem Innenraum einen barocken Anstrich gegeben.
Aus dieser Zeit stammen auch die klangvolle Hofmann-Orgel und die Kanzel, die im Chorraum über dem Altar an der Wand angebracht ist. Die letzte größere Renovierungsmaßnahme wurde in den Jahren 1974 bis 1976 durchgeführt, so dass das Gotteshaus nun über moderne Einrichtungen wie Fußbodenheizung und Lautsprecheranlage verfügt.

Nach langen Verhandlungen in den 70er Jahren konnte die Kirchengemeinde das ehemalige Refektorium erwerben, um eigene Räume für die Gemeindearbeit zu haben. Nach umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen (1980 bis 1983) ist das Gebäude damit in seiner Substanz erhalten geblieben.
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Pfarramt Christuskirche
Klosterhof 2, 96472 Rödental
Tel: 09563 - 1301
Fax: 09563 – 90039

Öffnungszeiten Pfarramt Christuskirche:
MO, MI, DO: 8:30 Uhr - 11.30 Uhr
DI: 15:00 Uhr - 18:00 Uhr

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www.roedental-christuskirche.de

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