Präventive Hausbesuche bei Hochbetagten

seniorenhausgemeinschaft

Hier gilt es zu versuchen, präventiv - vor der stationären Einweisung - einzugreifen. Geschulte Mitarbeiter/innen führen wöchentliche Hausbesuche durch und erfassen zehn Risikoindikatoren. Bei kritischer Verschlechterung (red flags) wird der Hausarzt informiert. Ziel ist es, frühzeitig gesundheitliche Krisen bei Älteren zu erkennen, Krankenhausaufenthalte zu vermeiden und Heimunterbringungen hinaus zu zögern.

Parallel dazu soll die selbständige Lebensführung der Hochbetagten unterstützt werden. Dazu werden mit Hilfe eines Assessments regelmäßig die Situation, Risiken und Ressourcen in Bereichen wie Mobilität, gesellschaftliche Teilhabe, Ernährung, Wohnungssicherheit und soziales Umfeld überprüft. Sollte Informations- oder Beratungsbedarf auftreten, wird der Teilnehmer über Möglichkeiten und örtliche Angebote durch den Projektmitarbeiter informiert. Besteht weiterer Beratungsbedarf, der über die Kenntnisse des Mitarbeiters hinausgeht, wird der Fall an die hauptamtliche Projektmitarbeiterin übergeben. Diese führt bei Bedarf Hausbesuche durch, übernimmt intensive Beratungen, organisiert und vermittelt Hilfen. Durch den persönlichen Kontakt zum immer gleichen Projektmitarbeiter wird Vertrautheit und ein beständiger sozialer Kontakt geschaffen, der der zunehmenden Isolation der Hochbetagten entgegenwirkt.

Das Projekt wird gefördert durch:
*  Bayerisches Sozialministerium
*  Bayerisches Gesundheitsministerium

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an
Frau Dorothee Gerhardt
Tel.: 09563 549 589
Fax  09563 549 591

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